Politischer Aschermittwoch am 18.02.26 – These 3: echte Digitalisierung
Digitalisierung: Keine Symbolpolitik, sondern medienbruchfreie Verfahren
Deutlich kritisch äußerte sich die FDP zur Digitalisierung der Verwaltung: Trotz zweijähriger Zusammenarbeit mit einem externen Unternehmen seien bislang weniger als eine Handvoll Online-Anträge umgesetzt, u.a. die Anmeldung gefährlicher Hunde. Sehr praxisrelevant, so Nicklas. Gleichzeitig gebe es 200 Antragsverfahren, wovon 30 originär zu Sulzbach gehören. Bei einem angekündigten Umsetzungstempo von künftig 1-2 Formularen pro Monat werde eine vollständige Digitalisierung „jahrelang“ dauern. Die FDP fordert daher eine klare Priorisierung der wichtigsten Bürgerleistungen, eine sehr zügige Umsetzung und eine nutzerfreundliche Struktur, damit Digitalisierung nicht zum Selbstzweck wird, sondern den Bürgern umgehend Zeit und Wege erspart.
Zum Abschluss verband die FDP ihre kommunalpolitischen Forderungen mit dem Format des Abends: „Klartext gehört zum Politischen Aschermittwoch. Die Probleme lösen sich nicht durch Liegenlassen – sondern durch konsequentes und zügiges Handeln, dafür wird die FDP Sulzbach sorgen“, so der Vorsitzende des Ortsverbandes Arnim-M. Nicklas.
